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Das kann ich nicht glauben. Beweise es mir!
Und sonstige Irrtümer der geistigen Bequemlichkeit

In der Diskussion mit jungen Menschen über religiöse Fragen hört man häufig, “Ich kann das alles nicht glauben. Beweise mir doch, dass es Gott gibt und das ewige Leben.“

Es wird versucht eine Antwort auf diese Fragen der jungen oder kirchenfernen Menschen zu geben.

Auf dem geschichtlichen Hintergrund der Wechselbeziehung von Theologie und Naturwissenschaften wird auf Begriffe wie Beweisführung, Wahrheitsanspruch, Objektivierbarkeit, Wissen, Logik und Glauben eingegangen.

Das menschliche Gehirn dient aber primär dem Überleben der Menschen und das basiert nicht allein auf logischen Prozessen sondern hier spielen die „Bauchgefühle“ die „geheimen Wünsche“, das Unterbewusstsein eine große Rolle. Es geht um Motivation und Sinngebung für menschliche Wege, die zu einem menschlichen Leben, einem Zusammenleben und Überleben führen. Ideen und Lehren sollten nach ihrer Tauglichkeit zur Lösung von heutigen Problemen beurteilt werden.

Die Religionen, eingebettet in unterschiedliche Kulturen und Sprachen sind eine Schatzkammer der menschlichen Bewältigungsversuche für ein menschliches Leben und Sterben. Sie fordern Hingabe und Entscheidungen. Synchron existieren auf unserem Globus im Einzelnen und in jeder einzelnen Gesellschaft völlig asynchrone Vorstellungen vom menschlichen Leben, Zusammenleben und Überleben. Es ist wichtig zu verstehen, dass es unterschiedliche Wege gibt mit verschiedenen Methoden, die unsere komplexe Wirklichkeit nicht nur angemessen benennen und beschreiben, sondern auch deuten.

Konsequent rationales Denken allein ist trostlos. (Eine Welt ohne Jenseits.)

Aber angesichts der ständig wachsenden Machtmittel der Technik ist nichtrationales Denken gefährlich.

Die Welt des Rationalen bietet jedoch keinen Ersatz für Glauben und Hoffnung.

Wir laden Sie ein, in der spirituellen Atmosphäre der Ehemaligen Synagoge diesen Gedanken mit uns nachzuspüren.