Kalender

Okt
21
So
2018
2. Hirschberger Liedfest _____________________________ Tierkreis – Konzert für Kinder
Okt 21 um 11:00

Kinderkonzert

Spieluhren – diese träumerischen, zarten, verspielten Klänge kennt jeder, der seine Klein- und „Großkinder“ zur Ruhe bringen möchte. Beim Kinderkonzert des 2. Hirschberger Liedfests hören Sie diese Klänge in einer einzigartigen Komposition von Karlheinz Stockhausen, der in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden wäre. Immer auf der Suche nach neuen, ungewöhnlichen Klangexperimenten, ist dem international renommierten Komponisten mit seinem „Tierkreis“ op. 41 ein äußerst reizvolles, anrührendes Werk gelungen. Ursprünglich tatsächlich für 12 Spieluhren komponiert, erklingt für unser Publikum von jung bis reif seine Fassung für Singstimme und Klavier. Musikstudierende der Mannheimer Musikhochschule interpretieren das bezaubernde, helle Spieluhren-Klang-Erlebnis. Dabei werden alle zwölf Tierkreis-Zeichen hörbar gemacht in Wort und Ton. Wir freuen uns, dass wir bei diesem Konzert mit der Grundschule Großsachsen zusammenarbeiten. Die Schülerinnen und Schüler bereiten sich mit einer eigenen kleinen Bild-Ausstellung über ihre eigenen Sternzeichen auf das Konzert vor. Diese wird ebenfalls zum Konzert in der Alten Synagoge Hirschberg präsentiert. Wer Lust hat, kann selbst auch ein Bild malen und am Sonntag 11 Uhr mitbringen. Wir freuen uns auf ein fantasievolles, farbenreiches Konzert.

Zu diesem Konzert wird kein Eintritt erhoben.

2. Hirschberger Liedfest _______________________________ Clairières – Himmelslichtungen
Okt 21 um 17:00

 

Himmelslichtungen

Das Abschlusskonzert des 2. Hirschberger Liedfests wird mit einem zu Unrecht äußerst selten aufgeführten Werk der großartigen französischen Komponistin Lili Boulanger beginnen. Die „Clairières dans le ciel“ – Himmelslichtungen sind bezaubernde, impressionistische Lieder der viel zu jung verstorbenen Komponistin.

Zu Ehren ihres 100. Todesjahres stellen wir dieses Werk in den Mittelpunkt des Konzertes der einzigartigen Sopranistin Mirella Hagen. Die vielseitige Sängerin hat soeben eine Produktion von Händels „Alcina“ am Theater an der Wien zu Ende gebracht und kommt nun zum 2. Hirschberger Liedfest. Mit den „Mädchenblumen“ von Richard Strauss und Alban Bergs „Sieben frühen Liedern“ stehen noch zwei tiefromantische Liedzyklen auf dem Programm und versprechen ein Feuerwerk des Liedgesanges.

Lassen Sie sich Karten unter der Nummer 0177 8969688 oder per email reservieren.
Wollen Sie alle drei Konzerte des 2. Hirschberger Liedfestes genießen?
Nutzen Sie die Kombikarte zum Vorzugspreis.

Nov
8
Do
2018
Das kann ich nicht glauben! _____________________________ Vortrag von Dr. Klaus Schmidt
Nov 8 um 20:00

Das kann ich nicht glauben. Beweise es mir!
Und sonstige Irrtümer der geistigen Bequemlichkeit

In der Diskussion mit jungen Menschen über religiöse Fragen hört man häufig, “Ich kann das alles nicht glauben. Beweise mir doch, dass es Gott gibt und das ewige Leben.“

Es wird versucht eine Antwort auf diese Fragen der jungen oder kirchenfernen Menschen zu geben.

Auf dem geschichtlichen Hintergrund der Wechselbeziehung von Theologie und Naturwissenschaften wird auf Begriffe wie Beweisführung, Wahrheitsanspruch, Objektivierbarkeit, Wissen, Logik und Glauben eingegangen.

Das menschliche Gehirn dient aber primär dem Überleben der Menschen und das basiert nicht allein auf logischen Prozessen sondern hier spielen die „Bauchgefühle“ die „geheimen Wünsche“, das Unterbewusstsein eine große Rolle. Es geht um Motivation und Sinngebung für menschliche Wege, die zu einem menschlichen Leben, einem Zusammenleben und Überleben führen. Ideen und Lehren sollten nach ihrer Tauglichkeit zur Lösung von heutigen Problemen beurteilt werden.

Die Religionen, eingebettet in unterschiedliche Kulturen und Sprachen sind eine Schatzkammer der menschlichen Bewältigungsversuche für ein menschliches Leben und Sterben. Sie fordern Hingabe und Entscheidungen. Synchron existieren auf unserem Globus im Einzelnen und in jeder einzelnen Gesellschaft völlig asynchrone Vorstellungen vom menschlichen Leben, Zusammenleben und Überleben. Es ist wichtig zu verstehen, dass es unterschiedliche Wege gibt mit verschiedenen Methoden, die unsere komplexe Wirklichkeit nicht nur angemessen benennen und beschreiben, sondern auch deuten.

Konsequent rationales Denken allein ist trostlos. (Eine Welt ohne Jenseits.)

Aber angesichts der ständig wachsenden Machtmittel der Technik ist nichtrationales Denken gefährlich.

Die Welt des Rationalen bietet jedoch keinen Ersatz für Glauben und Hoffnung.

Wir laden Sie ein, in der spirituellen Atmosphäre der Ehemaligen Synagoge diesen Gedanken mit uns nachzuspüren.