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2014
Stummfilm mit Klavierbegleitung: „Richard Wagner“
Mai 16 um 20:15

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Stummfilm mit Klavierbegleitung

„Richard Wagner“

Der Film „Richard Wagner“ entstand 1913, in der Frühzeit des Kinos, und zeigte damals – zum 100. Geburtstag des Meisters – zum ersten Mal ein umfassendes filmisches Porträt seines Lebens: von seinen Lehrjahren, seiner frühen Kapellmeister-Zeit, seinen Liebesgeschichten und seinen ersten Erfolgen als Komponist. Aber dann werden „Der Fliegende Holländer“ und „Tannhäuser“ vom
Publikum ausgebuht. Wagner durchlebt eine wechselhafte Karriere, er wird gefeiert, verrissen, er wird in Intrigen des Adels verwickelt und von Politikern missbraucht. Schließlich findet er in König Ludwig II. von Bayern einen treuen Förderer.

Cosima Wagner, die Witwe des Komponisten, untersagte jedoch die Verwendung originaler Wagner-Musik. Daraufhin stellte der Komponist und Wagner-Darsteller Giuseppe Becce eine eigene Musik zusammen, die amüsant die Originale parodiert. Heute gilt der Film als ein historisches Dokument von außerordentlichem Wert.

Jens Schlichting, der langjährige Stummfilm-Pianist im Olympia-Kino, begleitet den Film mit seiner eigenen Musik.

Deutschland 1913 – Regie: Carl Froehlich, William Wauer – Darsteller: Olga Engl, Manny Ziener, Ernst Reicher, Giuseppe Becce – Länge: 76 Minuten

Freitag, 16. Mai 2014, 20.15 Uhr

Olympia-Kino – Hölderlinstr. 2 – 69493 Hirschberg-Leutershausen

Eintritt:  10 Euro

Reservierungen: foerderkreis@olympia-leutershausen.de

JensSchlichting_6163Jens Schlichting

Der Pianist Jens Schlichting wuchs im Raum Weinheim (Bergstrasse) auf. Nach dem Studium der Schulmusik absolvierte er die Studiengänge Dipl.-Musikpädagoge und Jazz/Popularmusik und rundete seine umfassende Ausbildung mit dem Studiengang „Künstlerische Ausbildung Klavier“ bei Prof. Paul Dan in Mannheim ab. Meisterkurse bei Paul Badura-Skoda, Vera Gornostaeva, Peter Feuchtwanger, Alan Fraser u.a. gaben seiner künstlerischen Arbeit wichtige Impulse.

Konzerte in vielen verschiedenen Sparten und seine Tätigkeit als Kursleiter führten ihn nach Italien, Österreich, Schweiz und Südkorea. Eine seiner besonderen Spezialitäten ist die live-Improvisation zu Stummfilmen. Im städt. Theater Heidelberg wirkt er seit 2001 als Schauspielmusiker und Komponist. Mehrere CD-Produktionen von Klassik bis zu Jazz, Chanson und eigenen Werken dokumentieren seine vielseitiges künstlerisches Profil.

Kompositionen und Bearbeitungen aus seiner Feder erschienen bei  Verlagen wie Dowani und Schott; 2009 wurde er vom mdr mit der Komposition für den ARD Radio-Tatort „Schlusslicht“ beauftragt. Er unterrichtet in seinem „Klavierstudio Hirschberg“ und war an der Musikhochschule Mannheim Lehrbeaftragter für Liedbegleitung, Improvisation und Partiturspiel.

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2014
Film: „Wagner and Me“
Mai 25 ganztägig

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Stephen Fry ist einer der beliebtesten Schauspieler, Entertainer und Komiker Großbritanniens. Und er ist seit frühester Jugend ein großer Fan der Musik Richard Wagners. Doch Fry ist auch jüdischer Abstammung und hat Verwandte im Holocaust verloren. Der Antisemitismus des Komponisten wie auch die Instrumentalisierung seiner Musik durch die Nationalsozialisten liegt vor diesem Hintergrund wie ein dunkler Schatten über Wagners einflussreichen Kompositionen und hat den Genuss seiner Musik für Fry stets problematisch gemacht.

Grund genug für den Dokumentarfilmer Patrick McGrady, den kritischen Wagnerianer Fry auf einen lehrreichen Selbsterfahrungstrip nach Bayreuth zu begleiten, wo er seiner Leidenschaft für Wagners Musik nachgeht und die ambivalente Wirkungsgeschichte von Wagners Musiktheater und der Bayreuther Festspiele nachzeichnet.

Dabei entsteht eine ebenso unterhaltsame wie lehrreiche Annäherung an den Mythos Wagner und Bayreuth, die nicht zuletzt von dem trockenen Humor Frys lebt, der mit Enthusiasmus und Witz, Neugierde und Skepsis der Faszination Wagners nachgeht.

Patrick McGradys Dokumentarfilm wurde 2010 in einer einstündigen Fassung in der BBC ausgestrahlt 2012 kam sie in einer erweiterten Langfassung in die deutschen Kinos.

GB 2010 – Regie: Patrick McGrady – Prädikat besonders wertvoll – Länge: 89 Min.

Nov
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2015
Filmmatinée im Rahmen der Ausstellung: Strangers in Paradise
Nov 1 um 11:00

In Zusammenarbeit mit dem Olympia-Kino Hirschberg zeigt der Kulturförderverein Hirschberg e. V. den Film

Kampf um den Regenwald von Bruno Manser.

Manser war zu Lebzeiten der bekannteste Schweizer Regenwaldschützer und Menschenrechtsaktivist, der in den 80er Jahren sechs Jahre lang mit den Penan, einem der letzten nomadisch lebenden Urwaldvölker der Erde, lebte. Seit seiner letzten Reise nach Borneo im Mai 2000 ist er verschollen.

 

BrunoManserPlakatDer Schweizer Filmemacher Christoph Kühn begibt sich auf Spurensuche. Er zeichnet in Verbindung mit bewegenden Selbstzeugnissen Mansers ein vielschichtiges Bild des engagierten Naturforschers.