Kalender

Jun
20
Sa
2020
Fotoworkshop __________________________ mit Jessen Oestergaard
Jun 20 um 10:00 – 17:00

Foto-Spaziergang in Hirschberg mit Fotograf Jessen Oestergaard

In unserem neuen Format, einem Fotoworkshop für passionieret Fotografen – und solche, die es werden wollen – sind noch einige Plätze frei. Dieser Foto-Workshop verspricht visuelle Entdeckungen. Zu Beginn wird ein Thema gestellt und erläutert, zu dem jede/r Teilnehmer/in einen eigenen Zugang finden kann, unabhängig vom technischen Niveau der Kameras und ohne Wettbewerbsdruck.

Bei einem gemeinsamen Spaziergang durch Hirschberg wird anschließend bis zur Mittagspause mit Anleitung fotografiert. Danach werden die Bilder gemeinsam am Beamer gesichtet und kommentiert. Jede/r sieht anders und anderes – das ist für alle interessant. Dadurch öffnen sich die Sinne für die vielen Facetten der Fotografie.

Dabei gilt: Nicht zu viel Respekt vor der Technik! Wir benutzen die Kamera, nicht sie uns. Bitte denken Sie an geladene Akkus und Ersatzakkus und genügend Speicherplatz auf der/den Seicherkarte/n. Wer möchte, bringt gerne eine Auswahl (ca. 10) von eigenen gelungenen oder nicht gelungenen(!) Bildern auf USB-Stick mit. Diese werden besprochen, wenn die Zeit es erlaubt.

Der Dozent ist freier Fotograf und Foto-Dozent an der VHS Bezirk Schwetzingen, seit 12 Jahren leitet er den dortigen Schwetzinger Foto-Salon. Außerdem gibt er jedes Jahr Wochenkurse für kreatives Fotografieren in Frankreich und in Brandenburg. Seine künstlerischen Serien werden regelmäßig in Ausstellungen gezeigt.

Mindestens 4, maximal 7 Teilnehmer*innen.

Kosten: 60,– € pro Person.

Bitte melden Sie sich per eMail oder unter 0157 82522443 an.

 

Jun
21
So
2020
Finissage ___________________________ GEGENWELTEN
Jun 21 um 11:00

GEGENWELTEN

 

Finissage der Ausstellung

Die Kunst des 20. Jahrhunderts ist keinesfalls eine reine Abfolge stilistischer Entwicklungen. Auf starke Positionen prallen Gegenpositionen, Widersprüchlichkeit ist das Markenzeichen der Moderne.

Die Welt hinter der Welt, das Sinnbildhafte und Übersteigerte, die Poesie per se stehen im Mittelpunkt jener Gegenwelten, denen sich die drei Künstler unserer Ausstellung verschrieben haben.

Die Ausstellung, die am 16. Februar eröffnet wurde und sogleich ein lobendes Echo fand, geriet in den Bann der Coronakrise; Führungen und begleitende Veranstaltungen zur Ausstellung mussten abgesagt werden.

Empfohlen wurden uns drei Künstler von Menschen, die ihnen nahestehen und die sie für würdig erachtet haben, ausgestellt zu werden.

Mit Paul Ibenthaler, Gunter Ehrhardt und Günter Stachowsky haben wir somit drei Altmeister zusammengeführt, die sich bislang noch nicht begegnet sind, die aber allesamt der Gedanke eint, das Visionäre sichtbar zu machen.

Paul Ibenthaler zählt zu den bedeutenden südbadischen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Mit seinem Expressiven Realismus leistete er einen wesentlichen Beitrag zur Markgräfler Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg.  Das reichhaltige Konvolut seiner Holzschnitte der Nachkriegszeit wird in dieser Ausstellung erstmalig gezeigt.

Die Birne steht im Mittelpunkt der magischen Bilderwelt von Gunter Ehrhardt.

Günter Stachowskys Fotoserie „Der Fischer im Drüben“ wurde 2002 von der Gemeinde Hirschberg angekauft.
Die Bilder des Neckars nach der großen Flut von 1999 sind mit poetischen Titeln bezeichnet, die an das 40. Todesjahr des Zeichners und Schriftstellers Alfred Kubin erinnern. In 10 großformatigen Radierungen werden Ackergeräte zu archaischen Monumenten in strengem Schwarz-Weiß verfremdet.

Karlheinz Treiber, der 1. Vorsitzende des Kulturfördervereins Hirschberg e.V., wird in einer letzten Führung anlässlich der Finissage noch einmal die ausgestellten Arbeiten erläutern und das Konzept dieser Gegenwelten verdeutlichen.

Hier einige Eindrücke der Aussttellung:

 

 

Jun
25
Do
2020
Liebe, Kunst und Leidenschaft _____________________________ Vortrag von Prof. Josef Walch
Jun 25 um 20:00

 

 

Liebe, Kunst und Leidenschaft
Künstlerpaare – Künstlerinnen

 

Die aktuelle Ausstellung „Fantastische Frauen – Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo“ der Frankfurter Schirn Kunsthalle ist ein bedeutender Beitrag zu diesem faszinierenden Thema. Erstmals wird der weibliche Beitrag zum Surrealismus umfassend präsentiert. Diese Künstlerinnen waren aber häufig Partnerin, Muse oder Modell der surrealistischen Künstler aus dem Kreis um André Breton, fanden sich jedoch mit dieser Rolle nicht ab. In einem Emanzipationsprozess nabelten sie sich ab, entwickelten sich aus diesem Rollenverständnis hinaus und gingen selbstverständlich und selbstbewusst eigene künstlerische Wege. Im Mittelpunkt der Thematik ihrer Werke stehen meist neue Modelle des Rollenverständnisses, der Identität als Frau und das Verhältnis der Geschlechter zueinander.

Bilder dieser „Fantastischen Frauen“ stehen im Mittelpunkt des

Vortrags von Prof. Josef Walch,

der von diesem Punkt ausgehend eine weiterreichende Kunstgeschichte der Künstlerpaare und die Rolle der Künstlerin in diesen Beziehungen von der Renaissance bis zur aktuellen Gegenwart beschreibt.

Der Vortrag soll auch dazu anregen, noch bis zum 5. Juli 2020 die aktuelle Ausstellung in der Schirn in Frankfurt zu besuchen.

 

FANTASTISCHE FRAUEN.
SURREALE WELTEN VON MERET OPPENHEIM BIS FRIDA KAHLO

Göttin, Teufe­lin, Puppe, Fetisch, Kind­frau oder wunder­ba­res Traum­we­sen – die Frau war das zentrale Thema surrea­lis­ti­scher Männer­fan­ta­sien. Künst­le­rin­nen gelang es oftmals nur als Part­ne­rin oder Modell, in den Kreis rund um den Grün­der der Gruppe der Surrea­lis­ten André Breton einzu­drin­gen. Aller­dings zeigt sich bei genaue­rer Betrach­tung, dass die Betei­li­gung von Künst­le­rin­nen an der Bewe­gung wesent­lich größer war als allge­mein bekannt und darge­stellt.

Die SCHIRN präsen­tiert nun erst­mals in einer großen Themen­aus­stel­lung den weib­li­chen Beitrag zum Surrea­lis­mus. Was die Künst­le­rin­nen von ihren männ­li­chen Kolle­gen vor allem unter­schei­det, ist die Umkehr der Perspek­tive: Oft durch Befra­gung des eige­nen Spie­gel­bilds oder das Einneh­men unter­schied­li­cher Rollen sind sie auf der Suche nach einem neuen weib­li­chen Iden­ti­täts­mo­dell. Auch mit dem poli­ti­schen Zeit­ge­sche­hen, der Lite­ra­tur sowie außer­eu­ro­päi­schen Mythen und Reli­gio­nen setz­ten sich die Surrea­lis­tin­nen in ihren Werken ausein­an­der. Mit rund 260 beein­dru­cken­den Gemäl­den, Papier­ar­bei­ten, Skulp­tu­ren, Foto­gra­fien und Filmen von 34 inter­na­tio­na­len Künst­le­rin­nen bildet die Ausstel­lung ein viel­fäl­ti­ges stilis­ti­sches und inhalt­li­ches Spek­trum ab. Neben berühm­ten Frauen wie Louise Bour­geois, Frida Kahlo oder Meret Oppen­heim sind zahl­rei­che unbe­kannte, aufre­gende Persön­lich­kei­ten wie Alice Rahon oder Kay Sage aus mehr als drei Jahr­zehn­ten surrea­lis­ti­scher Kunst zu entde­cken.

Eine Ausstel­lung der SCHIRN KUNST­HALLE FRANK­FURT in Koope­ra­tion mit dem Loui­siana Museum of Modern Art, Humlebæk.

Öffnungszeiten
Montag + Dienstag, Freitag – Sonntag 10–19 Uhr
Mittwoch und Donnerstag 10–22 Uhr

Anfahrt
Römerberg, 60311 Frankfurt