Kalender

Feb
4
Sa
2023
STADT-LAND-HEIMAT _____________________________ Fotoausstellung von Jo Görtz und Walter Spagerer
Feb 4 um 19:00

In Kooperation mit der Wanderausstellung „Stadt, Land, Heimat – unsere Metropolregion Rhein-Neckar“ in der Rathausgalerie in Hirschberg findet gleichzeitig im Dachgeschoss der Galerie eine Fotoausstellung mit zwei Fotografen statt, die sich bei ihrer Motivsuche ebenfalls auf unsere Region konzentrieren.

Die Fotos der Hirschberger Künstlerin Jo Goertz zeigen authentisch das Hier und Jetzt. Die Geschichten, die sie erzählt, spiegeln die Kunst der Schöpfung wider. Ihre Momentaufnahmen weisen auf Dinge hin, die der schnelle Betrachter meist übersieht. Ihre Bilder sind ehrlich; eine Verfremdung durch den Computer findet nicht statt. Ihre Menschenporträts stellen keine Maske zur Schau, sondern nähern sich dem Inneren des Menschen mit seinen Gedanken und Gefühlen. Sie offenbaren letztlich einen Blick in die Seele.

Walter Spagerer aus Mannheim arbeitete nach seinem Kunststudium an der Kunstakademie in Karlsruhe 20 Jahre lang als Kunsterzieher in Mannheim und beschäftigte sich intensiv mit der Fotografie. Nach einem umfangreichen Werk „normaler“ Fotografien mit einem Schwerpunkt auf Landschaften entstanden in den letzten 15 Jahren eine große Anzahl von Scanografien.Spagerer ist ein Pionier dieser Technik des Fotografierens mit dem Scanner.

Hierzu lässt er auf die Glasplatte des Scanners eine eher zufällige Anordnung von Blumen und Pflanzen fallen und scannt sie ein. Anschließend folgen umfangreiche Transformierungen im Computer. Erst dann wird gescannt.

Das Endergebnis birgt erstaunliche Facetten. So entstehen grafisch klare Konturen eines Löwenzahns als ikonisches Sinnbild der schönen Naturform.

Die Fotoausstellung des Kulturfördervereins in der Rathausgalerie wird am Samstag, den 4. Februar 2023 um 19 Uhr eröffnet. Karlheinz Treiber wird die Grußworte sprechen, Jo Goertz wird in die ausgestellten Arbeiten einführen.

Wir freuen uns auf ihren Besuch.

Mrz
17
Fr
2023
Vernissage der Ausstellung __________________________ der iranischen Künstlerin SOROOR
Mrz 17 um 20:00
Mrz
18
Sa
2023
Konzert: _____________________________ Stipendiatenkonzert
Mrz 18 um 19:00

Stipendiatenkonzert

 

 

Sie hören Stipendiaten der Förderstiftung der Musik- und Singschule Heidelberg,

veranstaltet vom Kulturförderverein Hirschberg e. V.
in Zusammenarbeit mit der Förderstiftung der Musik- und Singschule Heidelberg

Es erwartet Sie folgendes Programm:

Der Eintritt ist frei!

Reservierungswünsche für Karten richten Sie bitte per eMail an
kultur-hirschberg@gmx.de.

Mrz
23
Do
2023
Führung der Künstlerin durch ihre Ausstellung __________________________ WOMAN – LIFE – FREEDOM
Mrz 23 um 18:00

Die iranische Künstlerin Soroor wird am kommenden Donnerstag, den 23. März 2023 um 18 Uhr durch ihre gegenwärtige Ausstellung in der Rathausgalerie in Hirschberg führen.

Die aktuellen Geschehnisse im Iran bilden den Hintergrund und sind Antriebsfeder ihrer Kunst. Ihre  Malerei engagiert sich für die mutigen jungen Männer und Frauen, die sich dem gegenwärtigen Regime widersetzen und Freiheit und Demokratie einfordern. Die Künstlerin, die in Teheran geboren wurde und in Ludwigshafen lebt, leistet mit ihrer Kunst einen Beitrag zum Widerstand gegen Unterdrückung und Terror.

Am kommenden Freitag, den 24. März 2023 unternimmt Karlheinz Treiber anlässlich der Finissage zu der Ausstellung den Versuch, sich der jüngeren Geschichte des Iran im 20. Jahrhundert anzunähern. Sein Bildvortrag wirft einen politischen und kulturhistorischen Blick auf ein wunderschönes Land, das den Interessen der Weltmächte und der Willkür seiner Herrscher ausgeliefert war und noch immer ist und sich jetzt von seinen repressiven Fesseln befreien möchte.  Der Bildvortrag beginnt um 20 Uhr in der Rathausgalerie in Hirschberg.

Sie sind herzlich dazu eingeladen.

Mrz
24
Fr
2023
Finissage der Ausstellung der iranischen Künstlerin SOROOR __________________________ und Vortrag von Karlheinz Treiber
Mrz 24 um 20:00

 

Zur Finissage der Ausstellung mit der iranischen Künstlerin Soroor, die sich mit ihren Arbeiten der Revolution gegen das bestehende Regime im Iran verschrieben hat, hielt Karlheinz Treiber einen mit zahlreichen Bildbeispielen unterlegten Vortrag zur jüngeren Geschichte des Iran.

Die politische Entwicklung des Iran im 20. Jahrhundert bis heute ist eigentlich kein klassisches Thema für einen Kunsthistoriker. Dennoch machte Karlheinz Treiber in seinem Bildvortrag seine Beweggründe deutlich: Die Erinnerung an seine Jugend, als Teheran eine beliebte, weltoffene Metropole auf der Route des Hippietrails nach Indien war, die Diskussionen mit seinen iranischen Schülerinnen und Schülern in seiner Zeit als Lehrer in Mannheim und letztlich die dramatischen Entwicklungen der jüngsten Zeit mit dem mutigen Aufstand der persischen Frauen gegen das Regime der Mullahs.

Der Iran als Spielball der Mächte zwischen Ost und West zeigte sich in der Besatzungszeit von 1941, als Russen und Briten gemeinsam einmarschierten und den damaligen Schah zum Rücktritt zwangen. Mit seinem Sohn Mohamed Reza Pahlavi etablierten die Westmächte schließlich einen Herrscher, der sich dem Fortschrittsglauben des Kapitalismus verschrieb und sich somit den Argwohn seines eigenen Volkes einhandelte. Der mit amerikanischer Hilfe etablierte Geheimdienst festigte seine Macht als Autokrat und bereitete der Hoffnung auf Demokratie ein jähes Ende.

Der Schah und seine Familie waren ein Lieblingskind der westlichen Regenbogenpresse; doch der Glanz der Macht entpuppte sich als Alptraum, als beim Besuch in Berlin seine Sicherheitsleute auf jene Demonstranten mit Dachlatten losgingen, die sein Terrorsystem anprangerten. Der Tod von Benno Ohnesorg im Verlauf der Unruhen, verursacht durch einen als Spion der DDR entlarvten Polizisten, war das Fanal der 68er Bewegung.

Im Iran gelang es dem Schah nicht, trotz seiner Reformen zur Gleichstellung der Frauen sein Volk auf seine Seite zu bringen. Die pompösen Feierlichkeiten zum 2500-jährigen Bestehen des persischen Reiches gerieten zu einem Schaulauf westlicher Prominenz. Mit seiner Polemik gegenüber dem im Exil lebenden Ajatollah Chomeini offenbarte sich die Hybris seiner Macht; das Blatt wendete sich. Chomeini im Pariser Exil stilisierte sich auch im Westen zum Hoffnungsträger einer neuen Zeitrechnung. Der Schah wurde von seinen Verbündeten fallengelassen und flüchtete ins Exil nach Ägypten, während Chomeini 1979 bei seiner Ankunft im Iran frenetisch gefeiert wurde.

Das in freien Wahlen bekundete Bekenntnis zur islamischen Republik mündete in einen Gottesstaat, der mit rigoroser Härte die Rechte der Frauen unterminierte und bis heute gnadenlos mit seinen Kritikern umgeht.

Im Dauerkonflikt mit Saudi-Arabien interveniert der Iran seither in den zahlreichen Konflikten des Nahen Ostens; die iranischen Revolutionsgarden sind in alle aktuellen Streitigkeiten u.a. im Irak, im Jemen und in Syrien beteiligt. Mit der Aufkündigung des Atomkontrollabkommens fühlen sich Israel und Saudi-Arabien von der atomaren Aufrüstung des Iran bedroht.

Das aktuelle Regime steht auf dem Index der UN-Menschenrechtskonventionen; Schauprozesse, Hinrichtungen und die Entführung von im Iran geborenen Menschen mit westlicher Staatsangehörigkeit widersprechen den Regeln der Fairness und Menschlichkeit. Nach dem gewaltsamen Tod von Jina Mahsa Amini, die in Polizeigewahrsam zu Tode kam, weil sie den Hidschab nicht richtig trug, entwickelte sich eine bis jetzt anhaltende Protestwelle, die nur eine Lösung kennt:
Der Diskussionsfaden ist gerissen, die Mullahs müssen weg!

Mrz
26
So
2023
Vernissage: Ausstellung von _________________________ Claudia Fritsche
Mrz 26 um 11:00

Der Kulturförderverein Hirschberg e.V. präsentiert die Künstlerin

Claudia Fritsche.

Sie zeigt vom 26. März 2023 bis zum 23. April 2023 ihre Ausstellung mit neuen Gemälden bei Kunst im Tal in Schriesheim, Talstraße 170.

Geöffnet ist die Ausstellung jeweils samstags und sonntags am Nachmittag und nach telefonischer Vereinbarung. Der Besuch ist kostenlos.

Die Ausstellung wird am 26. März 2023 um 11 Uhr von Michael Bsirske eröffnet.
Die Finissage findet am 23. April 2023 um 11 Uhr statt.

Kunst im Tal
Talstraße 170
69198 Schriesheim

Die Galerieräume sind ausgeschildert. Wenn möglich, fahren Sie bitte mit öffentlichen Verkehrsmitteln an, da nur wenige Pärkplätze zur Verfügung stehen.

Apr
1
Sa
2023
Vernissage der Ausstellung __________________________ DIE FARBE HAT MICH
Apr 1 um 19:00

„Die Farbe hat mich!“
Ausstellung vom 1. April bis zum 11. Juni 2023

„Die Farbe hat mich. Ich bin Maler.“

Die vierzehntägige Tunisreise, die Paul Klee mit zwei Malerfreunden im April 1914 am
Vorabend des 1. Weltkrieges unternimmt, wird zum Erweckungserlebnis: Licht, Farben und Formen nehmen ihn in ihren Bann und geben „der glücklichen Stunden Sinn: Ich und die Farbe sind eins.“
Klees wegweisender Satz ist der Titel einer Ausstellung, in der 2 Künstler und 8 Künstlerinnen ihrer Sehnsucht nach Farbe Ausdruck vermitteln. Alle 10 Künstlerpersönlichkeiten geben sich der Farbe hin, drücken durch sie ihre Gedanken und Empfindungen aus.
Mit Michael Morr und Jürgen Braun sind es zwei Künstler, die mit dem Computer
faszinierende Farb- und Formgebilde entstehen lassen.
Die sensiblen Farbräume von Sabine Brand-Scheffel und Sonja Elmer kontrastieren zu dem gestischen Duktus der Vollblutmalerinnen Gabi Streile und Eva Schaeuble. Feinfühlig nähert sich Eve Guerrier den Menschen in ihrer Verortung in der Landschaft,
 Bild: Eve Guerrier: Contre vents et marées (Durch dick und dünn), 2020, Öl auf Leinwand, 120×100 cm
während diese sich bei Marianne Kaerner im freien Spiel von Form und Farbe offenbart.
Spielerisch setzt Helga von Jena ihre Farbakzente. Susanna Iris Weber entfaltet mit Farbe und Form ornamentale Fantasiegebilde.
Das Frühjahr nach Corona ist der ideale Zeitpunkt, mit einer vielfältigen Ausstellung der
Farbe zu huldigen. Die Ausstellung ist der Versuch, Farbe in die momentan graue Welt zu bringen und sich euphorisch auf das Wesentliche zu konzentrieren: „Es wird wieder gemalt!“
Text: Karlheinz Treiber
Apr
16
So
2023
Führung durch die Ausstellung __________________________ DIE FARBE HAT MICH
Apr 16 um 11:00

Sie sind herzlich eingeladen.
Die Führung ist kostenlos.